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STADA-Aktie: Sondereffekte belasten Halbjahresergebnis 08.08.2012
aktiencheck.de EXKLUSIV
Bad Vilbel (www.aktiencheck.de) - Die STADA Arzneimittel AG (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) musste für das erste Halbjahr 2012 angesichts der überwiegend planmäßigen belastenden einmaligen Sondereffekte insbesondere im ersten Quartal 2012 aus der weiteren Umsetzung des konzernweiten Kosteneffizienzprogramms 'STADA - build the future' einen Ergebnisrückgag ausweisen.
Wie der Pharmakonzern am Mittwoch miteilte, wuchs der Konzernumsatz um 7 Prozent auf 885,2 Mio. Euro, nach 829,7 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2011. Unverändert basierte dieser Anstieg auf den von STADA im internationalen Geschäft erzielten Umsätzen, die im Berichtshalbjahr einen Anteil am Konzernumsatz von insgesamt 74 (2011: 72) Prozent hatten.
Das ausgewiesene operative Ergebnis war in den ersten sechs Monaten 2012 um 6 Prozent auf 101,5 Mio. Euro rückläufig. Der ausgewiesene Konzerngewinn ging im Berichtshalbjahr um 14 Prozent auf 48,1 Mio. (2011: 56,1 Mio. Euro) zurück. Das ausgewiesene EBITDA stieg um 5 Prozent auf 160,7 Mio. Euro.
Bereinigt man die Ertragskennzahlen um im Periodenvergleich verzerrende Einflüsse aus einmaligen Sondereffekten und nicht operativ bedingten Effekten aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten, wies das bereinigte operative Ergebnis ein Plus von 5 Prozent auf 127,2 Mio. Euro aus. Der bereinigte Konzerngewinn nahm in den ersten sechs Monaten des Jahres um 7 Prozent auf 69,8 Mio. Euro zu. Das bereinigte EBITDA stieg um 10 Prozent auf 176,7 Mio. Euro. Damit lagen der bereinigte Konzerngewinn und das bereinigte EBITDA am oberen Ende der Erwartungen des Vorstands.
Der Vorstand bestätigte den zu Jahresbeginn publizierten Ausblick auf die künftige Entwicklung des Konzerns. In der Gesamtbewertung der gegenläufigen Einflussfaktoren erwartet der Vorstand aus heutiger Sicht für 2012 jedoch eine weitere klare Steigerung des Konzernumsatzes, insbesondere auch unter Einbezug der letzten Akquisitionen des laufenden Geschäftsjahres. Trotz der ertragsbelastenden einmaligen Sondereffekte aus der weiteren Umsetzung des "STADA - build the future"-Programms erwartet der Vorstand beim ausgewiesenen Konzerngewinn für 2012 eine sehr deutliche Steigerung im Vergleich zu 2011. Auch bei den um einmalige Sondereffekte bereinigten Ertragskennzahlen geht der STADA-Vorstand im Konzern für 2012 von einem weiteren Wachstum aus und sieht dabei für 2012 bei dem um einmalige Sondereffekte bereinigten EBITDA aus heutiger Sicht die Chance für einen Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich. Damit werden in 2012 erneut Rekordergebnisse bei diesen Kennzahlen angestrebt.
Zudem bekräftigt der Vorstand seine für 2014 in Aussicht gestellte Langfristprognose, nach der bei einem Konzernumsatz von circa 2,15 Mrd. Euro auf bereinigtem Niveau ein EBITDA von circa 430 Mio. Euro und ein Konzerngewinn von circa 215 Mio. Euro erreicht werden sollen.
Die Aktie von STADA notiert derzeit mit einem Plus von 3,26 Prozent bei 24,37 Euro. (08.08.2012/ac/e/a)
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